Der Friesenschnack ist ein Interview-Format, in dem wir Streamende einladen uns 5 Fragen zu beantworten. Heute haben wir die liebe Cathakaktus dabei, die in ihren Streams durch eine entspannte, ehrliche und nette Atmosphäre bekannt ist. Inhaltlich gibt es Gaming, Kochen, Just Chatting und ab und zu gerne auch mal IRL.

Cathakaktus findet Ihr auf Twitch unter
https://www.twitch.tv/cathakaktus

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Die 5 Fragen…

Hallo Catha, viele kennen dich schon als VIP-Kandidatin aus dem Donation Game, magst Du dich und deinen Stream trotzdem noch mal vorstellen?

Ja gerne! An die, die mich schon kennen – hi! An die, die mich noch kennen – hi, ich bin Catha. Ich habe Anfang 2021 mit Streaming angefangen und keinen Tag bereut bisher! Bei meinen Streams ist alles von cozy und comfy Just Chatting bis spaßigem und ragelastigem Mario Kart dabei. Meine Spieleauswahl ist recht groß, weshalb ich mich zu den Variety-Streamern zähle.

Du nimmst auf Twitch gerade eine rasante Entwicklung. Von außen betrachtet wirkst Du authentisch und bescheiden. Das Geheimrezept für den Erfolg?

Das Kompliment, dass ich bisher am häufigsten von neuen Menschen in meinem Stream bekommen habe, ist dass ich sehr sympathisch wirke. Ich würde nicht behaupten, dass das mein Erfolgsrezept ist, aber es trägt einen großen Teil dazu bei, dass die Menschen aus meiner Community immer wieder in den Stream zurück kommen. Ich habe mir damals die Frage gestellt, wie ich das Streamen gestalten will: will ich mich durch eine Rolle oder gespielte Persönlichkeit selbst schützen oder möchte ich ehrlich sein. Ich habe mich für ehrlich entschieden – was nicht bedeutet, dass eine gespielte Persönlichkeit grundsätzlich schlecht ist. Ich glaube Authentizität und Bescheidenheit machen mich nahbar, wobei das einfach mein Charakter ist und mir so beigebracht wurde.

Was würdest Du gerne im Stream mal machen und was sind die absolutes No- Gos?

Was ich super gerne oder nur mehr im Stream machen würde, wären Kochstreams. Ich bin da gerade noch unzufrieden mit dem vorhandenen Equipment, Ton und Bild könnten da deutlich besser sein. Ansonsten hätte ich gerne so etwas wie eine kleine Werkstatt, zum Nähen, Basteln oder auch Heimwerkeln. Es mangelt da mehr an Platz und Geld als an Ideen.
No-Go’s habe ich für mich recht klar festgesetzt. Zunächst will ich aber klarstellen, dass dies Sachen sind, die ich mir für meinen Kanal nicht wünsche oder vorgenommen habe. Es soll nicht bedeuten, dass man dies und jenes auf gar keinen Fall und niemals tun sollte – niemand soll sich in seiner freien Entfaltung eingeschränkt fühlen. Ich für mich möchte mich auf Twitch so wenig wie es eben nur geht sexualisieren. Ich bin da, wie auch im Alltag, eher der präventive Typ. Außerdem fühle ich mich einfach wohler, wenn die Zuschauer wegen mir und meinem Charakter da sind und nicht nur versuchen einen Blick auf meinen Ausschnitt zu erhaschen. Was ich auch nicht machen werde, ist tanzen. Ich bin nicht nur der größte Körper-Klaus, sondern mag es gar nicht begafft zu werden – da würde ich mich nur unnötig unwohl fühlen.

Welchen gesellschaftlichen Mehrwert bieten Streams den Menschen heute und wo siehst Du die Thematik in der Zukunft?

Ich sehe Twitch gerade als Ablösung für das bisherige Fernsehen – mit zusätzlichem Nahbarkeits-Effekt. Der Grund, warum ich damals auf die Plattform kam, war Einsamkeit. Ich denke beziehungsweise mutmaße, dass es vielen so geht, die sich auf Twitch registrieren. Streamer und deren direkter Kontakt und Antwort über den Stream fühlen sich oft eher wie eine Bekannt- oder Freundschaft an. Zusätzlich ist die Auswahl gigantisch: je nach Sprache und Standort ist die Auswahl sehr groß. 7 Millionen Streamer streamen mindestens einmal im Monat, viele davon mehrmals wöchentlich und manche täglich. Es ist für mich die Bindung zum Streamer, die Abwechslung aber auch Beständigkeit von Streams und auch der Zusammenhalt und die Zugehörigkeit in einer Community, auch über die Grenzen von Twitch hinaus.

5. Und zum Abschluss: Wo siehst du dich selbst in fünf Jahren?

Wo ich mich in 5 Jahren sehe? Auf beruflicher Sicht habe ich hoffentlich eine Ausbildung begonnen und beendet. Als Streamer kann ich hoffentlich weiter aktiv auf der Plattform sein und Menschen etwas Ablenkung vom Alltag geben – Partner zu sein wäre cool, aber ist kein Muss. Menschlich entwickle ich mich hoffentlich so gut weiter, wie die letzten Jahre – ein Punkt, auf den ich sehr stolz bin, aber auch weiß, dass ich da noch nicht am Ziel bin.

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